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Festival Glossar

Ihr wollt echte Dirtlover sein? Dann schlagen wir vor, ihr lernt die folgende Liste ganz schnell auswendig oder druckt sie euch aus und nehmt sie mit zu jedem Festivalbesuch, denn nur wer diese Begriffe kennt, ist ein wahrer Festivalinsider und Dirtlover.
Viel Spaß beim I-Love-Dirt Festival-Glossar

  • Bier – Legales aber dennoch Bewusstseinsveränderndes Grundnahrungsmittel während eines Festivals, welches in Flaschen oder Dosen abgepackt ist. Egal ob morgens zum Zähneputzen oder abends zum Schlafengehen. Gerstensaft ist und bleibt das wichtigste Mitbringsel bei jedem Festival.
  • Billing / Timetable / Running Order / Time Schedule – Solltet ihr immer im Kopf haben. Hierbei handelt es sich nämlich um die Reihenfolge der Bands. Wer spielt wann und wo? Die Infos bekommt ihr entweder vorab bei uns oder während des Festivals bei jedem Infostand.
  • Dirt / Dreck / Gatsch – Namensgeber für diese Plattform und vermutlich das Beste ,weil Lustigste an einem Festival neben der Musik und den Menschen. Man fühlt sich irgendwie so erdverbunden, wenn man im Dreck wühlt oder im Gatsch versinkt
  • Dixi – Unternehmen, das mobile Toiletten zur Verfügung stellt. Unser Tipp: Benutzt diese Toiletten nur am ersten Tag. Danach bilden sich des öfteren Haufen, die größer sind als der K2 und es ergeben sich beim Toilettengang Ähnlichkeiten mit einem Bungee-Sprung: Sehr entspannend… bis man nach unten sieht! Zudem sollte man sein Zeltlager nicht unbedingt in der Nähe eines Dixi-Klos aufschlagen.
  • Duschen  - Ist während eines Festivalbesuchs für echte Dirtlover tabu!
  • Flyer – Ist meist nur Werbung auf Papier – Kann man wegwerfen. Es sei denn man kriegt mit dem Ding etwas umsonst.
  • Gummistiefel – Das Must-Have für jeden Festivalbesuch. Dieses Schuhwerk aus waschechtem Gummi gibt es mittlerweile in ganz vielen Farben. Besonders beliebt: Das Totenkopf-Motiv in pink!
  • Helga – Gute Frage, wer ist eigentlich Helga? Und wo zum Teufel ist die gute Dame?
  • Iltis – übel riechende Marderform, die häufig als Vergleich für Menschen mit wenig Hygienebewusstsein gebraucht wird. Mögliche Gebrauchsform in einem Satz, wenn man nach einem Festival nach Hause kommt: Du stinkst wie ein Iltis!
  • Ist dein Vater Glaserer? – Frage an die Person, die beim Konzert vor einem steht und die Sicht auf die Bühne verdeckt!
  • Joints – Wenn man kein Twister dabei hat kann diese selbstgedrehte Kräuterzigarette den Festivalbesucher die eine oder andere schlechte Band mit Gleichgültigkeit überstehen lassen. Für Nichtraucher empfiehlt sich der Griff zum Bier.
  • Kotzen – Nahrungsaufnahme im Rückwärtsgang. Kann häufig nach zu übermäßigem Biergenuss in Verbindung mit zu starkem Tanzen stattfinden. Unser Tipp: Nicht ins Dixi Klo kotzen, schon gar nicht am letzten Festivaltag!
  • Lineup – Eigentlich ganz einfach: Welche Bands kommen zum Festival!
  • Merchandising – Werbemittel von Bands und Festivalbetreibern. An diversen Stellen auf dem Festivalgelände gibt es Merchandisingprodukte wie T-Shirts, Aufkleber, Taschen, Kapppen etc. für teures Geld zu haben. Besonders wertvoll sind uralt Shirts von Festivals, die das Festivalurgestein vom Anfänger unterscheidet. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
  • Schlaf – Haha!
  • Soundcheck – Die 20 Minuten, in denen junge Männer, die für gewöhnlich in den Gepäckfächern des Tourbusses mitreisen, auf der Bühne stehen dürfen um die Gitarren für die Stars zu stimmen. Häufig auch die letzte Zufluchtsstätte für gescheiterte Musikerkarrieren. Entgegen der Meinung vieler ist es mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass der Soundchecker nur bis nur bis zwei zählen!
  • Stagediving – Der berühmt berüchtigte Sprung von der Bühne (Stage) in die Masse. Für diejenigen, die etwas Angst vor dem freien Fall haben, empfiehlt sich das Stagediving in einem Schlauchboot, wie es bevorzugt von der Band Deichkind vollzogen wird.  
  • Stoffband – Ohne kommt man nicht rein, auch wenn es das aus dem letzten Jahr ist! Manche Festivalfans hängen sogar so sehr an den Erinnerungen, dass sie den Trennungsschmerz nicht verkraften und so 2009 immer noch mit dem Stoffband vom Forrestglade Festival aus dem Jahre 1999 herumlaufen – „weil mich Marilyn Manson damals angespuckt hat!“
  • Tank Top – Wenn’s warm wird wird der Mensch von Natur aus freizügiger. Besonders beliebt bei den weiblichen Dirtlovers: Das Tank Top! Von sportlich bis sexy ist es dabei der Trägerin selbst überlassen, wie sie sich zeigen möchte!
  • TBA – to be announced –  zu lesen vor allem im noch unfertigen Lineup,
  • TBC – to be confirmed – zu lesen, wenn eine Band zwar bereits im Lineup auftaucht, aber noch nicht ganz bestätigt wurde.
  • Turbobier – Wenn’s mal wieder schneller gehen muss! Man nehme einen spitzen Gegenstand, ramme ihn in den Boden einer Bierdose (0,5 Liter) und setze die Öffnung am Mund an. Dose öffnen und schon fließt ein halber Liter feinster Gerstensaft dank Erdanziehungskraft in wenigen Sekunden durch die Kehle. Fortgeschrittene Turbobiertrinker nutzen die 1 Liter Dose von FAXE Bier.
  • Twister – Es kann schon einmal vorkommen, dass zwischen den wirklich coolen Bands mehrere Kapellen spielen, die nicht so sehr den persönlichen Geschmack treffen. Dann empfiehlt sich das tolle Spiel Twister, das es schon für wenige Euros in jedem gut sortierten Spielehandel zu kaufen gibt. Einfach die Matte mit den bunten Punkten am Campingplatz ins Gras legen und die Nachbarn (unser Tipp: nur andersgeschlechtliche Leute einladen) dazu holen. Scheibe mit Drehpfeil rausholen und schon geht’s los! Unser Favorit: Rechter Fuß auf rot, linke Hand auf grün und Kopf auf blau!
  • Ungewollte Schwangerschaft – Häufig auftretendes Phänomen, das vor allem Personen betrifft, die sich während eines Festivals mehr als nur näher kommen und dabei auf Verhütung vergessen. Größtes Problem: Für das Festival im nächsten Jahr müssen drei Tickets gekauft werden.
  • V.I.P. – Das Gegenteil eines Dirtlovers! Hierbei handelt es sich um eine Very Important Person, die das Konzert bevorzugt in der klimatisierten Zone bei Kavier und Sekt verfolgt und ein Zelt vermutlich noch nie von innen gesehen hat.
  • Wavebreaker – Wer ganz vorne steht, kann froh sein, dass es sie gibt. Wavebreaker sind Metallgerüste, die meist rund 20 Meter vor der Bühne aufgebaut werden, um den Druck der Massen von hinten ein wenig zu vermindern. Bringt in den meisten Fällen aber gar nichts, wie jeder weiß, der schon einmal ganz vorne in der ersten Reihe gestanden ist.
  • Zelt – Der Ort des Zen und der inneren Ruhe für jeden Festivalgast. Häufig auch der einzige Ort, an dem man während eines Festivals wirklich für sich allein sein kann, oder aber auch zu zweit, zu dritt, zu viert…. In manchen Fällen ist das Zelt, wenn mit anderen, nicht gleich geschlechtlichen Partnern geteilt, auch der Ort, an dem die ungewollte Schwangerschaft während eines Festivals häufig hervorgerufen wird

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