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Festival Blog
Hells Bells
Irgendwie bekommt dieser berühmte Musiktitel eine völlig neue Bedeutung, wenn man an die absolut grenzgeniale Aktion eines norwegischen Radiosenders denkt.
Radio Tango sendete im Rahmen des Gewinnspiels "40 Tons of Heavy Metal" seine Songs live über die Glocken des Rathauses von Oslo. Ein Rockklassiker pro Tag wurde auf diese Weise vermutlich so intoniert, wie man es vorher noch nie gehört hatte, und die Passanten, die das Lied errieten, konnten die Lösung per SMS an den Radiosender schicken.
Die Aktion wurde massiv über Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter und verschiedene Blogs begleitet und entwickelte sich in Windeseile zum norwegischen Hype-Thema.
Die Dirtlovers meinen: Lasst die Glocken läuten!
Den neuen Pearl Jam Song über Twitter beziehen
Wenn es eine Band gibt, die eingefleischten Festivalfans bekannt ist, dann Pearl Jam.
Vor allem das dänische Roskilde Festival war lange Zeit auch bekannt als DAS Pearl Jam Festival.
Nun melden sich Eddie Vedder und seine Band mit einem neuen Album zurück. Die US-Band promoted ihre Musik mit Unterstützung der Firma Culture Jam auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite per Twitter.

Erstellt der Nutzer dort einen Tweet zu deren neuer Single "Just Breathe", erhält er dafür einen Code, mit dem er den Song bei iTunes kostenlos herunterladen kann. Durch das Absenden des Tweets folgt der Nutzer auch automatisch der Twitter-Seite der Band. Auf justbreathe.pearljam.com kann außerdem die digitale Version des Albums erworben sowie an einem Gewinnspiel für eine limitierte Auflage der Vinyl-Version teilgenommen werden.
Die Dirtlovers meinen: 140 Zeichen sinnvoll genutzt!
Auf der Suche nach dem dreckigsten Ort Part II
Diesmal: Paules Metal Eck in Berlin / Friedrichshain!
Ein sehr empfehlenswerter Laden für Freunde des gepflegten Metal und des guten Bier!
Die Dirtlovers meinen: Rock den Paul!
Auf der Suche nach dem dreckigsten Ort
Was macht man mit Orten, die man für dreckig hält?
Möglichkeit 1: Man reinigt sie!
Möglichkeit 2: Man meidet sie!
Möglichkeit 3: Man taggt sie!
Genau das haben wir nun erstmals an den unterschiedlichsten Orten (versiffte Bartoiletten in Paris, Clubwände in Berlin etc.) gemacht und herausgekommen sind dabei folgende Schnappschüsse.
Dreckig, nicht wahr?
Die Dirtlovers meinen: Show me the Dirt!
Wer KOMMT mit nach Schweden?
Das Arvika Festival ist seit heute unser Lieblingsfestival im hohen europäischen Norden?

Warum? Wegen der 20-jährigen Caroline Magnerhold, die sich sichtlich sehr auf den Event von 15. bis 17. Juli freut!
Aber seht mehr auf der offiziellen Seite des Festivals!
Die Bildzeitung hat übrigens mit der jungen Schwedin ein BILD-typisches Interview geführt.
Die Dirtlovers meinen: Irgendwie schmutzig! Weiter so! Wir fordern Teil 2!
Mobile Marathon beim Roskilde Festival
Das dänische Roskilde Festival ist bekannt für seine innovativen Aktionen vor, während und nach dem Event.
Jedes Jahr liest man über jede Menge Neuerungen und technische Angebote, die den Besuchern des Festivals angeboten werden.

Bereits 2006 erkannten die Betreiber von Roskilde das Potential von Anwendungen für mobile Endgeräte und initiierten den Fotohandy-Wettbewerb.
Mobile Marathon ist der Titel dieses Wettbewerbs und die Festival Besucher werden darin dazu aufgefordert, eine Story zu erfinden, basierend auf bis zu fünf Fotos, die sie mit ihren Handys während des Festivals geschossen haben. Die beste Story und das beste Bild gewannen damals diverse Preise.
Heute, rund vier Jahre nach dem Wettbewerb, sind die Handytarife so günstig geworden, dass man nicht mehr auf das Ende des Festivals warten muss, um dann von zu Hause die Fotos hochzuladen und eine Geschichte zu erzählen. Smartphones sind zu tragbaren Computern geworden und die Kosten für UMTS bzw. mobiles Breitbandinternet sind erschwinglich geworden, wodurch Aktionen wie der Mobile Marathon heute auch direkt vor Ort durchgeführt werden können.
Die Dirtlovers sind gespannt, ob wir ein Revival dieser Aktion im Jahr 2010 miterleben werden!
Ad-Hoc Netzwerke vorort
Das Phänomen des Social Networkings wird dank iPhone und Android-Smartphones immer mobiler. Netzwerke werden mit auf die Straße genommen und entfalten vor allem bei Events wie Konzerten / Festivals oder Großereignissen aus Sport oder Kultur erst ihre volle Power.
Das Berliner Start-Up Aka-Aki hat hier die ersten Schritte gemacht und gezeigt, wie ein Einsatz bei Festivals aussehen kann.
Doch Social Networking allein ist nur der Beginn. In Zukunft wird es viel wichtiger werden, dass Netzwerke nicht nur mobil abrufbar und nutzbar sind, sondern auch Datenaustausch und umfangreichere Vernetzung vor Ort ermöglichen. Denn Social Networks können durch die mobilen Möglichkeiten heute mehr sein, als eine bloße Partnerbörse vor Ort.
Clixtr aus den USA ist eine mobile Anwendung speziell für Smartphones, die als Austauschplattform für Fotos von Veranstaltungen in unmittelbarer Umgebung dient. Während bisher mittels Schlagwörtern nach Fotos eines Events gesucht werden musste, ermöglicht es Clixtr seinen Usern, sich in Echtzeit Fotos anzusehen, die gerade am selben Ort mittels Geotagging aufgenommen wurden.
Sowohl die User von Clixtr, die sich in derselben Umgebung befinden, als auch die verschiedenen am selben Ort aufgenommenen Fotos, werden von Clixtr automatisch zu Alben und Nutzergruppen zusammengefasst und angezeigt.
CrowdZone (ehemals Chyngle) ist ebenfalls eine mobile Anwendung, die dem Austausch von vielfältigen Angeboten und Dienstleistungen zwischen Nutzern dient, welche sich in unmittelbarer Umgebung auf einer ultralokalen Ebene befinden. Anwendungskontext könnte beispielsweise ein Stadion sein, bei dem CrowdZone alle Verkaufsstände auflistet - mit der Möglichkeit, Pizza vom Sitzplatz aus zu Bestellen. Auch Mitfahrgelegenheiten nach Hause oder der Kauf von Eintrittskarten anderer Fans in der Nähe können über CrowdZone gesteuert und die jeweiligen Anbieter kontaktiert werden.
Auch über den Location-Based-Service Hot Potato können Inhalte und Gedanken rund um verschiedene Events geteilt werden, sei es über die Webseite des Anbieters oder dessen iPhone-Anwendung. Nachdem ein Event erstellt wurde, können diesem nach dem Einloggen Posts, Fotos und Videos hinzugefügt werden. Nutzer können ebenfalls veröffentlichen, welche Events sie zu besuchen gedenken oder auf welcher Veranstaltung sie sich gerade befinden. Hot Potato hebt die beliebtesten und am häufigsten gelesenen Einträge besonders hervor.
Die Dirtlovers meinen: Social Networking is not enough!
Was wollt ihr haben?
Was wäre, wenn man als echter Dirtlover bei seinem Lieblingsfestival die Bands bestimmen könnte?

Im Zeitalter des Social Web darf man überall mitbestimmen, ja sogar Wissen mit anderen zusammen generieren - das Phänomen heißt übrigens Wikipedia ;-) Warum also nicht auch ein User-Generated bzw. Crowdsourced Line-Up? Genau das dachten sich die Organisatoren des Lollapalooza Festivals in Chicago und geben nun den Internetnutzern die Möglichkeit, das LineUp des kommenden Festivals zu entscheiden. Bei der Aktion Be a Booking Agent können die Nutzer online bis zu fünf favorisierte Musikgruppen vorschlagen. Die endgültige Festlegung des LineUps liegt zwar letztendlich bei der Festival-Organisation; viele Nominierungen einer Band erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Band tatsächlich beim Lollapalooza auftritt.
Die Dirtlovers meinen: Es lebe die vorgetäuschte Anarchie!
360 Grad Video
Das niederländische Unternehmen YellowBird hat eine Technologie entwickelt, die Videobeiträge und Videoübertragungen in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.
Auf der Website mit der URL des Jahres http://www.yellowbirdsdonthavewingsbuttheyflytomakeyouexperiencea3dreality.com stellen die Holländer sich selbst und ihre Technologie vor.
Der Clou: Man kann den Blickwinkel des Videos in jeder Situation durch Drag & Drop mit der Maus verändern, ohne dabei das Video stoppen zu müssen.
Um das Phänomen am besten zu verstehen, haben wir einfach mal das Demovideo hier eingebettet, damit euch selbst einen Eindruck davon machen könnt, wie Videos im Web in Zukunft aussehen könnten.
Wer Microsoft Photosynth
kennt, weiß, wozu man mittlerweile im Bildbereich in der Lage ist. Auch
der Software-Gigant arbeitet derzeit an der Videoversion von
Photosynth, mit der diverse Videoaufnahmen aus verschiedenen Winkel zu
einem Video zusammengefasst werden.
Das Ganze geschieht am Microsoft Innovation Lab
in Kairo. Die entwickelte Technologie lässt es zu, Handyvideos in
Echtzeit im Stil von Photosynth miteinander zu kombinieren. Langfristig
besteht damit die Möglichkeit, beispielsweise von Konzerten oder
Sportereignissen Livestreams anzubieten, die aus den verschiedenen
Handyvideos der Besucher zusammengesetzt sind. Durch die Kombination
können auch Panoramaansichten möglich werden, die mit herkömmlicher
Videotechnologie nur schwer erzielt werden können.
YellowBird funktioniert allerdings bereits jetzt und hat aus diesem Grund für uns das Rennen gewonnen.
Die Dirtlovers meinen: Mal schauen, ob wir die gelben Vögel demnächst im Einsatz im Festivalsommer 2010 sehen werden!
Festivalbericht über Barcode
Festival verpasst? Dann lesen Sie doch einfach den Zeitungsbericht und schauen sich darüber auch den Videobericht an!
Nach diesem Motto hat die französische Regional-Tageszeitschrift Le Telegramme de Brest über das französische Musikfestival "Les Vieilles Charrues" in der Bretagne berichtet und in den Zeitungsartikel einen 2D-Barcode integriert.

Scannt man den Code mit seinem Handy, bringt er Videos mit Backstage-Berichten und den Höhepunkten des Festivals auf das Handy der Leser.
Die Dirtlovers meinen: Coole Verbindung zwischen Print und Mobile aber Barcodes sind soooo 2008!
I LOVE DIRT ist Deine erste Anlaufstelle für die Vor- und Nachbereitung Deines Festivalbesuchs. Sichere Dir Deine Tickets und hol' Dir alle Infos die Du brauchst. Tausche Dich mit anderen Dirtlovers aus, bewerte Festivals, höre die Musik der Headliner und sieh dir die Fotos und Videos vergangener Festivals an. Du magst es dreckig? Na dann raus aus den stickigen Konzerthallen und rein ins dreckige Vergnügen. I LOVE DIRT zeigt Dir, wo Du hingehen willst.